Medienkritik an WDR "Letzte Instanz"

Lieber WDR,





ihr Sender hat viele interessante Sendungen, Reportagen und Co., weswegen ich gerne ihr Fernsehprogramm verfolge. Ich selbst habe die Sendung "letzte Instanz" nicht verfolgt, aber das was ich erzählt bekommen habe erschüttert mich zutiefst, wie auch viele gleichgesinnte Menschen mit Behinderung. Wir werden auch heute noch diskriminiert und ausgeschlossen.


Vor kurzem war der Gedenktag zur Befreiung von Auschwitz, bei dem sie mit dem VVN BdA München ALLER OPFER des Nationalsozialismus gedacht und gegen Rassismus demonstriert haben, lassen Sie zu das in der Sendung "letzte Instanz" Menschen in meinen Augen offenkundig diskriminiert werden, indem eine Frau mit blonden Haaren uns alle verhöhnt.


Nur, weil sich die besagte Frau keine Gedanken über das schwarze Kapitel Deutschlands macht, kann es nicht sein, dass sie es nervig findet, dass sich jemand durch rassistische Äußerungen verletzt fühlt. Ebenso die Verhöhnung des Zentralrats der Sinti und Roma, finde ich erschreckend.


Sowas möchte ich nicht wieder erleben, dass Nationalsozialisten oder Neonazis an die Macht kommen und frage mich, wie es sein kann dass der WDR einseitig Bericht erstattet. Wie kann es sein, dass keine Betroffenen eingeladen wurden, die sich diskriminiert fühlen?


Es gibt genügend abstoßende und diskriminierende Talkshows, aber bitte nicht beim WDR. Sie sind ein öffentlich rechtlicher Sender und haben somit auch einen Bildungsauftrag, den Sie so meiner Meinung nach nicht erfüllen.


Es ist Zeit etwas zu unternehmen, damit die Nazis nicht wieder an die Macht kommen. Daher bitte ich Sie eindringlich nicht über die Betroffenen zu reden sondern mit Ihnen zu diskutieren, damit die selben Fehler nicht nochmal durchlebt werden. Auch bei anderen Themen würden Sie mit der Zeit gehen, wenn Sie Menschen mit Behinderungen, Sinti & Roma, Juden oder andersgläubige oder anderes sexuell gepolte Menschen zu einem gemeinsamen Dialog auffordern würden, anstatt sich auf deren Kosten lustig zu machen.


Nehmen Sie die Worte nicht zu ernst, aber bitte überdenken Sie dieses Format.

Zeigen Sie etwas mehr Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft und Solidarität, damit wir ein Land vereinen statt zu spalten.


Menschlichkeit statt Diskriminierung!


Mit lieben Grüßen


Tobias Müller


https://www.inklusion-und-teilhabe.org/

https://behindertenverband-bayern.de/


Leiter des sozialen Netzwerkes Inklusion & Teilhabe für ein gutes Miteinander

Aktivist für Behindertenrechte und Inklusion

ehrenamtlicher Mitarbeiter des

Behindertenverband Bayern e. V.

Student der Sozialen Arbeit B.A.


erreichbar unter meiner E-mail

tobias.mueller.1993@gmail.com

oder unter 089 8393-5604 oder

Handy unter 01525 3425577


Behindertenverband Bayern e.V.

Hildegardstr. 4a

80539 München

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